Blended Learning im Kindergarten www.pils.biz 25.11.2017

 

Verhaltensforschung: Kinder im Ars Electronica Center (2006 - 2008)

Teil des Forschungsprojektes BLIK

Bearbeiterin: Katharina Riedler

Wissenschaftliche Leitung: Univ. Prof. Dr. Manfred Pils, JKU Linz

Partner: Linzer Kindergarten der Zukunft und Ars Electronica Center Linz

Schon lange wurde erkannt, dass Lernen leichter fällt, wenn es mit Interesse geschieht. Mit Hilfe moderner elektronischer Medien gibt es heute eine Fülle von Möglichkeiten, Inhalte zu präsentieren, womit sich der Optionsraum zur Erweckung von Interesse um ein Vielfaches vergrößert hat. Ziel dieses Projektes ist es zu untersuchen, ob Anhaltspunkte gefunden werden können, wie ein elektronisches Medium beschaffen sein sollte, um bei Vorschulkindern ein möglichst hohes Interesse zu wecken.

Da im Ars Electronica Center Linz (AEC) eine Vielzahl unterschiedlich gestalteter elektronischen Medien zur Verfügung steht, stellt es für die Fragestellung den idealen Untersuchungsraum dar.

- Detailbericht

Zur Vertiefung wird darüber hinaus verwiesen auf:
Riedler, K., Vorschulischer Lernerfolg mit Hilfe moderner, elektronischer Medien. Beitrag zur Interessensforschung im Bereich E-Learning, Sozialwirtschaftliche Diplomarbeit Linz 2008

Forschungsprojekt (c) M. Pils 2007
Bild: Präsentation des Forschungsprojektes im Ars Electronica Center Linz am 19.12.2007

Methode

Zwischen Dezember 2006 und März 2007 wurden insgesamt 21 Vorschulkinder aus dem Linzer Kindergarten der Zukunft beobachtet, wie lange sich die Kinder bei welchen Installationen des AEC aufgehalten haben und wie aktiv sie dort waren.

Einbezogen wurden 19 Installationen des AEC, die für die Kinder frei zugänglich und altersgeeignet waren. Es wurde ein Eigenschaftskatalog angelegt, der wiedergibt, wie das Medium kommuniziert, welche Sinne es anspricht, welche Handlungsoptionen es dem Kind bietet, und von wie vielen Personen es gleichzeitig bespielt werden kann. Die Kategorie "Edutainment" hält außerdem fest, ob in die Installation ein Spiel, Comicfiguren oder sogar eine eigene kleine Welt integriert wurde.

Die Ergebnisse der Beobachtung wurden mit den Eigenschaften der Installationen kombiniert, um aus diesen Daten zu filtern, WARUM für die Kinder manche Installationen interessanter waren als andere.

Vorschau auf die Ergebnisse

Am interessantesten waren für die Kinder insgesamt Installationen, bei denen sie das Programm mit der Bewegung des ganzen Körpers (hüpfen, laufen etc.) steuern mussten, oder wenn ein Spielziel zu erreichen war. Generell kann gesagt werden, dass das Interesse der Kinder umso höher war, je mehr Sinne von der Installation gleichzeitig angesprochen wurden. Darüber hinaus konnten Unterschiede zwischen Mädchen und Buben festgestellt werden.

Es konnte außerdem beobachtet werden, dass sich die Kinder erstaunlich schnell neue Fähigkeiten, an ihnen zuerst völlig unbekannten Technologien, angeeignet und sich für alle neuen Dinge sehr offen und lernbereit gezeigt haben.

- Projektphasen 2005 bis 2015

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Verhaltensforschung: Kinder im Ars Electronica Center
(2006 - 2008)

Teil des Forschungsprojektes BLIK

Bearbeiterin: Katharina Riedler

Wissenschaftliche Leitung: Univ. Prof. Dr. Manfred Pils, JKU Linz

Partner: Linzer Kindergarten der Zukunft und Ars Electronica Center Linz

Forschungsprojekt (c) M. Pils 2007
Bild: Präsentation des Forschungsprojektes im Ars Electronica Center Linz am 19.12.2007

Schon lange wurde erkannt, dass Lernen leichter fällt, wenn es mit Interesse geschieht. Mit Hilfe moderner elektronischer Medien gibt es heute eine Fülle von Möglichkeiten, Inhalte zu präsentieren, womit sich der Optionsraum zur Erweckung von Interesse um ein Vielfaches vergrößert hat. Ziel dieses Projektes ist es zu untersuchen, ob Anhaltspunkte gefunden werden können, wie ein elektronisches Medium beschaffen sein sollte, um bei Vorschulkindern ein möglichst hohes Interesse zu wecken.

Da im Ars Electronica Center Linz (AEC) eine Vielzahl unterschiedlich gestalteter elektronischen Medien zur Verfügung steht, stellt es für die Fragestellung den idealen Untersuchungsraum dar.

- Detailbericht

Zur Vertiefung wird darüber hinaus verwiesen auf:
Riedler, K., Vorschulischer Lernerfolg mit Hilfe moderner, elektronischer Medien. Beitrag zur Interessensforschung im Bereich E-Learning, Sozialwirtschaftliche Diplomarbeit Linz 2008

Methode

Zwischen Dezember 2006 und März 2007 wurden insgesamt 21 Vorschulkinder aus dem Linzer Kindergarten der Zukunft beobachtet, wie lange sich die Kinder bei welchen Installationen des AEC aufgehalten haben und wie aktiv sie dort waren.

Einbezogen wurden 19 Installationen des AEC, die für die Kinder frei zugänglich und altersgeeignet waren. Es wurde ein Eigenschaftskatalog angelegt, der wiedergibt, wie das Medium kommuniziert, welche Sinne es anspricht, welche Handlungsoptionen es dem Kind bietet, und von wie vielen Personen es gleichzeitig bespielt werden kann. Die Kategorie "Edutainment" hält außerdem fest, ob in die Installation ein Spiel, Comicfiguren oder sogar eine eigene kleine Welt integriert wurde.

Die Ergebnisse der Beobachtung wurden mit den Eigenschaften der Installationen kombiniert, um aus diesen Daten zu filtern, WARUM für die Kinder manche Installationen interessanter waren als andere.

Vorschau auf die Ergebnisse

Am interessantesten waren für die Kinder insgesamt Installationen, bei denen sie das Programm mit der Bewegung des ganzen Körpers (hüpfen, laufen etc.) steuern mussten, oder wenn ein Spielziel zu erreichen war. Generell kann gesagt werden, dass das Interesse der Kinder umso höher war, je mehr Sinne von der Installation gleichzeitig angesprochen wurden. Darüber hinaus konnten Unterschiede zwischen Mädchen und Buben festgestellt werden.

Es konnte außerdem beobachtet werden, dass sich die Kinder erstaunlich schnell neue Fähigkeiten, an ihnen zuerst völlig unbekannten Technologien, angeeignet und sich für alle neuen Dinge sehr offen und lernbereit gezeigt haben.

- Projektphasen 2005 bis 2015

www.pils.biz 25.11.2017

Verhaltensforschung: Kinder im Ars Electronica Center (2006 - 2008)

Teil des Forschungsprojektes BLIK

Bearbeiterin: Katharina Riedler

Wissenschaftliche Leitung: Univ. Prof. Dr. Manfred Pils, JKU Linz

Partner: Linzer Kindergarten der Zukunft und Ars Electronica Center Linz

Forschungsprojekt (c) M. Pils 2007
Bild: Präsentation des Forschungsprojektes im Ars Electronica Center Linz am 19.12.2007

Schon lange wurde erkannt, dass Lernen leichter fällt, wenn es mit Interesse geschieht. Mit Hilfe moderner elektronischer Medien gibt es heute eine Fülle von Möglichkeiten, Inhalte zu präsentieren, womit sich der Optionsraum zur Erweckung von Interesse um ein Vielfaches vergrößert hat. Ziel dieses Projektes ist es zu untersuchen, ob Anhaltspunkte gefunden werden können, wie ein elektronisches Medium beschaffen sein sollte, um bei Vorschulkindern ein möglichst hohes Interesse zu wecken.

Da im Ars Electronica Center Linz (AEC) eine Vielzahl unterschiedlich gestalteter elektronischen Medien zur Verfügung steht, stellt es für die Fragestellung den idealen Untersuchungsraum dar.

- Detailbericht

Zur Vertiefung wird darüber hinaus verwiesen auf:
Riedler, K., Vorschulischer Lernerfolg mit Hilfe moderner, elektronischer Medien. Beitrag zur Interessensforschung im Bereich E-Learning, Sozialwirtschaftliche Diplomarbeit Linz 2008

Methode

Zwischen Dezember 2006 und März 2007 wurden insgesamt 21 Vorschulkinder aus dem Linzer Kindergarten der Zukunft beobachtet, wie lange sich die Kinder bei welchen Installationen des AEC aufgehalten haben und wie aktiv sie dort waren.

Einbezogen wurden 19 Installationen des AEC, die für die Kinder frei zugänglich und altersgeeignet waren. Es wurde ein Eigenschaftskatalog angelegt, der wiedergibt, wie das Medium kommuniziert, welche Sinne es anspricht, welche Handlungsoptionen es dem Kind bietet, und von wie vielen Personen es gleichzeitig bespielt werden kann. Die Kategorie "Edutainment" hält außerdem fest, ob in die Installation ein Spiel, Comicfiguren oder sogar eine eigene kleine Welt integriert wurde.

Die Ergebnisse der Beobachtung wurden mit den Eigenschaften der Installationen kombiniert, um aus diesen Daten zu filtern, WARUM für die Kinder manche Installationen interessanter waren als andere.

Vorschau auf die Ergebnisse

Am interessantesten waren für die Kinder insgesamt Installationen, bei denen sie das Programm mit der Bewegung des ganzen Körpers (hüpfen, laufen etc.) steuern mussten, oder wenn ein Spielziel zu erreichen war. Generell kann gesagt werden, dass das Interesse der Kinder umso höher war, je mehr Sinne von der Installation gleichzeitig angesprochen wurden. Darüber hinaus konnten Unterschiede zwischen Mädchen und Buben festgestellt werden.

Es konnte außerdem beobachtet werden, dass sich die Kinder erstaunlich schnell neue Fähigkeiten, an ihnen zuerst völlig unbekannten Technologien, angeeignet und sich für alle neuen Dinge sehr offen und lernbereit gezeigt haben.

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Last modified 19.1.2017

- Impressum

 

 

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